architektenwerk
apple systemberatung
thomas kemmer
apple professional ACSP ACTC
lindenspürstraße 33
70176 stuttgart
Mitglied im Team von
Apfelwerk
Apple Support in Stuttgart |
Ein blinkendes Fragezeichen nach dem Anschalten, fehlende Festplattensymbole oder ein Rechnerabsturz während des Startens sind Zeichen für größeren Ärger.
Wer jetzt kein Backup seiner aktuellen Daten hat, kommt schnell ins Schwitzen. Deshalb zuerst der wichtigste Ratschlag für alle Rechnerprobleme: Eine aktuelle Sicherungskopie der wichtigen Daten stärkt die Nerven und macht im Zweifelsfall auch das Neuformatieren des Datenträgers nicht zum GAU. Mit einem Backup im Rücken kann man alle hier geschilderten Maßnahmen mit ruhiger Hand ausprobieren, um dem Rechner und den Datenträgern wieder auf die Sprünge zu helfen.
Eine zweite Festplatte oder eine zweite Festplattenpartition mit einer Kopie des Betriebssystems ist eine zusätzliche Sicherheit gegen Startprobleme.
Viele Probleme haben kleine Ursachen. Die Frage ist nur, wie man das Problem aufspüren kann. Hier finden Sie einfache, aber praxiserprobte Vorgehensweisen, wie man Fehler systematisch aufspüren kann:
Der Rechner rührt sich nicht
Kabel überprüfen
Einbauteile kontrollieren
Pufferbatterie ersetzen
Power Manager zurücksetzen
Externe Geräte ausschalten
Blinkendes Fragezeichen
Rechner findet Startlaufwerk nicht
Externes Startlaufwerk übergehen
Von externen Laufwerken starten
Starthilfe von der CD
Internes Startlaufwerk übergehen
Startup Manager
Target Disk Mode
Startmedium selbst gebrutzelt
Dateiverzeichnis reparieren
Backup machen!
Internes Laufwerk wird nicht gefunden
Erste Hilfe
Startvorgang läuft an, Rechner bleibt hängen
NVRAM/PRAM löschen
Systemerweiterungen ausschalten
Systemfehler
Externe Geräte werden nicht gefunden
Kabel überprüfen
Einbauteile kontrollieren
"Ich kann meine Anwendung nicht starten"
Einbauteile kontrollieren
Softwareänderungen rekapitulieren
Problem einkreisen
Kleinster Nenner
Systemordner wieder herstellen
Anwendung neu installieren
Der Rechner rührt sich nicht
KABEL ÜBERPRÜFEN
Schaltet man den Rechner ein, und es passiert überhaupt nichts (kein Lüfter- und Festplattengeräusch, kein Startton), sollte man zuerst überprüfen, ob das Netzkabel richtig sitzt und der Mac Strom bekommt.
Dann sollten die Verbindungskabel zwischen Mac, Tastatur + Maus auf richtigen Kontakt geprüft werden.
> zurück
EINBAUTEILE KONTROLLIEREN
Haben Sie kurz zuvor ein neues Speichermodul, eine PCI-Karte oder eine weitere Festplatte eingebaut, bevor das Startproblem aufgetreten ist? Dann sollten Sie diese Teile darauf hin untersuchen, ob sie richtig im Steckplatz sitzen und ob die Kabelanschlüsse korrekt sind. Manche aktuellen Grafikkarten haben Lüfter, die eine separate Stromversorgung benötigen. Ist diese angeschlossen?
> zurück
PUFFERBATTERIE ERSETZEN
Bis auf das iBook verfügen alle Rechner über eine kleine Batterie, die den Strom für das NVRAM liefert und normalerweise mehrere Jahre hält. Wenn diese Batterie leer ist, besteht die Möglichkeit, dass der Rechner deshalb nicht startet. Ein Symptom, das auf eine zu Ende gehende Batteriekapazität hindeutet, ist der regelmäßige Verlust der Datums- und Uhrzeiteinstellung oder der gewählten Monitorauflösung nach dem (längeren) Ausschalten des Rechners. Die Pufferbatterie lässt sich bei den aktuellen Rechnern leicht selbst ersetzen. Nur bei der ersten iMac-Generation mit Schublade muss man den Rechner auseinander nehmen. Bei den aktuellen iMac-Modellen befindet sich die Batterie hinter der Klappe, die zum Einbau des Arbeitsspeichers vorgesehen ist. Bei den PowerBook-Modellen sollte der Pufferbatterie-Austausch von einem Techniker vorgenommen werden. So zumindest sind die Vorstellungen von Apple, die die PowerBook-Pufferbatterien an Vertragshändler mit der Pflicht zum Einbau durch den Händler abgeben.
> zurück
POWER MANAGER ZURÜCKSETZEN
In den tragbaren Macs gibt es einen Schaltkreis (Power Manager), der unter anderem das Ein- und Ausschalten der Festplatte und der Hintergrundbeleuchtung sowie den Stromsparmodus überwacht und dafür sorgt, dass der Rechner bei aktivem Modem nicht in den Schlafmodus geht. Sind die Einstellungen des Power Managers durcheinander geraten, kommt es vor, dass der Mobilrechner nicht startet. Es kann auch am Power Manager liegen, dass sich der Rechner nicht mehr aus dem Schlafmodus wecken lässt, das Netzteil nicht erkennt oder die Batterie nicht aufladen will. Man setzt ihn über die Reset-Taste zurück, die sich beim Powerbook zwischen dem Video- und dem Modemanschluss befindet, beim iBook oberhalb des Einschaltknopfs in der Bildschirmeinfassung. Mit einer aufgebogenen Büroklammer kommt man beim iBook an die Taste heran. Bei den Rechnern mit Firewire-Anschluss muss man anschließend Datum und Uhrzeit neu einstellen.
> zurück
EXTERNE GERÄTE AUSSCHALTEN
Sind externe Laufwerke oder Geräte am Rechner angeschlossen, schaltet man sie aus oder trennt die Verbindung zum Mac. Bei SCSI-Laufwerken muss man den Rechner und das Gerät vor dem Abstöpseln ausschalten, USB- und Firewire-Verbindungen lassen sich dagegen bei laufendem Rechner abziehen. Vorhandene USB- und Ethernet-Hubs trennt man ebenfalls vom Mac ab, so dass er ganz auf sich allein gestellt ist. Nun erzwingt man mit der Kombination - -Einschalttaste oder der Reset-Taste einen Neustart. Funktioniert der Rechner nun, findet man den Schuldigen, indem man nach und nach alle Geräte wieder anschließt und den Rechner dabei jedesmal neu startet.
Zur Vermeidung von Problemen mit externen Geräten empfiehlt sich die Installation der jeweils aktuellsten Firmware-Version - im Rechner und jeweils in der Peripherie.
> zurück
Blinkendes Fragezeichen
RECHNER FINDET STARTLAUFWERK NICHT
Meldet sich ein Rechner (ab der ersten iMac-Generation) beim Start mit einem Ordner, über dem sich ein Fragezeichen mit dem Mac OS-Symbol abwechselt, dann findet der Rechner kein funktionierendes Betriebssystem. Eventuell sind das Betriebssystem oder das Dateiverzeichnis beschädigt. Oder es ist im Kontrollfeld "Startvolume" versehentlich "Netzwerkvolume" markiert, obwohl kein Startüber das Netz möglich ist. Abhilfe schafft in beiden Fällen die Auswahl des richtigen Startvolumes. Siehe weiter unten.
> zurück
EXTERNES STARTLAUFWERK ÜBERGEHEN
Startet man den Rechner normalerweise von einer externen Festplatte und treten dabei Probleme auf, bringt man den Mac nach dem Rechnerstart durch Drücken der Taste "D" dazu, von der internen Platte mit startfähigem System zu booten.
Dann weiter mit "Erste Hilfe".
> zurück
VON EXTERNEN LAUFWERKEN STARTEN
Außer von der CD lässt sich ein Rechner von externen Laufwerken starten. Bei den alten Macs mit SCSI-Bus bereitet dies keine Probleme. Bei den Rechnergenerationen seit dem ersten iMac gibt es einiges zu beachten. Hat man eine SCSI-Karte in einem G3- oder G4-Rechner eingebaut, muss diese zu Open Firmware kompatibel sein, sonst startet der Mac nicht vom daran angeschlossenen SCSI-Laufwerk. Manche ältere Karten können dies nicht, die aktuellen Karten haben aber in der Regel keine Probleme. Das Starten von einer Firewire-Festplatte oder einem Firewire-Wechselmedium funktioniert mit Ausnahme der G3-Rechner und des ersten G4-Modells mit PCI-Grafik-Steckplatz bei allen Macs, die einen Firewire-Anschluss haben und auf denen mindestens Mac OS 9.0.4 installiert ist. Zusätzlich ist mind. das Firmware-Update 2.4 beziehungsweise beim Powerbook das Firmware-Update 2.7 notwendig. Von einem externen USB-Laufwerk starten alle Rechner, die genauso alt oder jünger sind als der Power Mac G4.
Dann weiter mit "Erste Hilfe".
> zurück
STARTHILFE VON DER CD
Weigert sich der Rechner weiterhin, den Dienst aufzunehmen, liegt möglicherweise ein Festplattenproblem vor. Um dies festzustellen, startet man den Rechner von einem anderen Medium. Einfache Hilfe bietet hier die Start-CD, die Apple mit jedem Rechner ausliefert: den Mac mit eingelegter CD und gedrückter Taste "C" starten. Dann laden die neueren Macs das Betriebssystem von der CD.
Dann weiter mit "Erste Hilfe".
> zurück
INTERNES STARTLAUFWERK ÜBERGEHEN
Ältere Rechner reagieren u.U. nicht auf die Tasteneingabe "C", um von der CD zu starten. In diesem Fall kann man die Kombination - - - verwenden, um das primäre Startvolume zu übergehen. Damit sucht sich der Rechner ein anderes Startvolume als die interne Festplatte. Neue Rechner reagieren zwar auch auf diese Tastenkombination, zum Starten von der CD ist sie aber zu umständlich. Dagegen eignet sie sich gut, um den Rechner von einem externen Medium zu booten.
Dann weiter mit "Erste Hilfe".
> zurück
STARTUP MANAGER
Die neueren Macs (Power Mac G4 mit AGP-Grafikkarte, iMacs mit CD-oder DVD-Laufwerk ohne Schlitten sowie die iBooks und Powerbooks mit Firewire-Schnittstelle) machen es einem besonders leicht, zwischen verschiedenen Laufwerken beim Rechnerstart zu wählen. Mit der sofort nach dem Einschalten gedrückten Wahltaste (= "Alt"-Taste ) ruft man den Startup-Manager auf, der auf dem Monitor Symbole für die einzelnen startfähigen Laufwerke sowie einen gebogenen und einen geraden Pfeil anzeigt. Ein Klick auf den gebogenen Pfeil durchsucht nochmals alle angeschlossenen Laufwerke auf startfähige Volumes. Um von einem der angezeigten Laufwerke zu booten, klickt man es mit der Maus an und macht dann einen weiteren Klick auf den geraden Pfeil.
Dann weiter mit "Erste Hilfe".
> zurück
TARGET DISK MODE
Die im vorigen Absatz genannten Rechner beherrschen noch einen weiteren Trick. Mittels eines Firewire-Kabels kann man sie an einen anderen Rechner (Host) mit Firewire-Schnittstelle und Firewire-Software ab Version 2.3.3 anschließen und im Target Disk Mode starten. Dazu hält man nach dem Rechnerstart die Taste "T" gedrückt. Auf dem Bildschirm des Rechners ist das Firewire-Symbol zu sehen, die internen Volumes erscheinen auf dem Schreibtisch des Host. Dort unterzieht man sie nun einer Inspektion, repariert das Festplattenverzeichnis und sichert die Daten. Zum Beenden des Target Disk Mode zieht man die Symbole der Volumes auf den Papierkorb des Host und schaltet den Gastrechner über den Einschaltknopf aus.
Dann weiter mit "Erste Hilfe".
> zurück
STARTMEDIUM SELBST GEBRUTZELT
Um sich ein eigenes Startvolume zu erstellen, kann man sich eine CD brennen oder ein externes Laufwerk präparieren. Als Systemordner für die CD eignet sich derjenige der Start-CD von Apple. Er taugt jedoch nicht für Wechselmedien und externe Platten. Auf diesen installiert man mit dem Installationsprogramm des Mac OS eine frisches System. Für Zip-Medien bieten die Iomega-Tools eine Option, ein abgespecktes Startsystem anzulegen. Bevor man für eine Start-CD einen Systemordner in das Fenster der Brennsoftware zieht, muss man sich vergewissern, dass es ein aktiver Systemordner ist, der das Mac OS-Symbol zeigt. Das Startsystem sollte man noch mit den aktuellen Treibern für die externen Laufwerke versehen und die alten Versionen löschen. Ergänzend kommen alle anderen verfügbaren Hilfsprogramme auf das Startmedium.
Dann weiter mit "Erste Hilfe".
> zurück
DATEIVERZEICHNIS REPARIEREN
Wenn ein von der CD oder einem externen Laufwerk gestartete Rechner einfriert, sobald das Mac OS versucht, die interne Festplatte zu mounten, liegt das mit hoher Warscheinlichkeit an einem beschädigten Bootsektor bzw. einem Schaden im Dateiverzeichnis. In diesem Fall kann das Programm "Disk Warrior" von Alsoft helfen. Dieses Utility repariert defekte Festplattenverzeichnisse mit folgendem Trick: auf der startfähigen DiskWarrior-CD hat Alsoft die selbst entwickelte Systemerweiterung "Ask Before Disk Mount" installiert. Damit wird das primäre Startvolume übergangen. Sofern kein ernsthafter Schaden besteht, lässt sich die Festplatte mit "Disk Warrior" reparieren. Andernfalls ist guter Rat sprichwörtlich teuer, denn nun steht der Gang zum technischen Kundendienst an. Eigenmaßnahmen wie das Abklemmen der internen Festplatte vor dem Neustart sollten nur Anwender durchführen, die sich zu den unerschrockenen Bastlernaturen zählen.
> zurück
BACKUP MACHEN!
Hat man einen Rechner von der CD, einem externen Startlaufwerk oder im Target Disk Mode gestartet, um die Festplatte zu inspizieren und zu reparieren, dann sollten in einem ersten Schritt alle wichtigen Daten auf einem anderen Speichermedium als Backup gesichert werden. Danach hilft das auf der CD zur Verfügung stehende Dienstprogramm "Erste Hilfe".
> zurück
INTERNES LAUFWERK WIRD NICHT GEFUNDEN
In diesem Fall erscheint direkt nach dem Start von einem anderen Startmedium das Hinweisfeld "Das Medium kann nicht gelesen werden. Volume initialisieren oder Abbrechen".
Beim Initialisieren werden alle Daten gelöscht, also ist "Abbrechen" sehr ratsam ;-) Falls das Aktualisieren des Festplattentreibers mit dem Hilfsprogramm "Laufwerke konfigurieren" nicht hilft, kann meistens mit Programm "Disk Warrior" von Alsoft das Dateiverzeichnis wieder neu erstellt werden.
> zurück
ERSTE HILFE
Nach dem Start von einem anderen Startmedium sollte man nach einem Backup das interne Laufwerk mit "Erste Hilfe" überprüfen. Dieses Hilfsprogramm befindet sich auf der Original-Start-CD von Apple. Die Fähigkeiten dieses Programms genügen häufig schon, um die Festplatte wieder funktionstüchtig zu machen. Dabei kümmert sich das Hilfsprogramm sowohl um das Inhaltsverzeichnis der Festplatte (den Katalog) als auch um den Belegungsplan (Volume Bitmap). Dieser hält fest, welche Speicherbereiche der Platte belegt und welche frei sind. Gibt es im Katalog oder in der Volume Bitmap einen Fehler, führt das möglicherweise dazu, dass die Festplatte nicht mehr arbeitet. Findet "Erste Hilfe" kein Problem, dann hilft in aller Regel das Programms "Disk Warrior" von Alsoft. Eine weitere Möglichkeit ist das Aktualisieren des Festplattentreibers mit dem Hilfsprogramm "Laufwerke konfigurieren", denn es kann durchaus an einem beschädigten Festplattentreiber liegen, wenn sich eine Festplatte nicht mehr sehen lässt. Schlägt auch dieser Versuch fehl, sollte man die gleiche Prozedur mit anderen Hilfsprogrammen wie "Disk Warrior" oder "Techtool Pro" versuchen. Diese beiden Anwendungen werden jeweils zusammen mit einer startfähigen CD ausgeliefert. Auch das Programm "Norton Utilities" in der für das jeweilige Betriebssystem geeigneten kann helfen, jedoch zeigt die Erfahrung, daß damit meist mehr Schaden angerichtet wird als Nutzen.
> zurück
Startvorgang läuft an, Rechner bleibt hängen
NVRAM/PRAM LÖSCHEN
Etliche Systemeinstellungen wie die Identifikation des Startlaufwerks, die Netzeinstellungen beziehungsweise Datum und Uhrzeit merkt sich der Mac in einem Speicher auf der Platine, der von der Pufferbatterie am Leben gehalten wird. Dieser Speicher wird als NVRAM bezeichnet, ein Element davon ist das so genannte Parameter-RAM (PRAM). Um durcheinander geratene und den Start verhindernde Einstellungen auf die Werksvorgaben zurückzusetzen, startet man den Mac neu und hält dabei die Tastenkombination - -P-R gedrückt. Fährt der Rechner nun hoch, muss man die Kontrollfelder auf ihre korrekten Einstellungen hin überprüfen. Besonders wichtig sind die Netzeinstellungen im Kontrollfeld "AppleTalk".
> zurück
SYSTEMERWEITERUNGEN AUSSCHALTEN
Nicht zueinander kompatible Systemerweiterungen und Kontrollfelder können den Rechner ebenfalls lahm legen. In diesem Fall startet man ihn mit gedrückter Umschalttaste, was alle Systemerweiterungen deaktiviert. Gelingt der Start, sollte man sich mit Hilfe des Kontrollfelds "Erweiterungen Ein/Aus" auf die Fehlersuche begeben. Zuerst startet man den Rechner mit den voreingestellten Konfigurationen "Mac OS X.X.X Standard" und "Mac OS X.X.X Komplett". Funktioniert das, dupliziert man die Konfiguration "Komplett" und aktiviert die erste Hälfte der noch deaktivierten Erweiterungen. Tritt der Fehler nach dem Neustart wieder auf, deaktiviert man die zweite Hälfte der neu zugeschalteten Erweiterungen. Ansonsten macht man mit den anderen noch deaktivierten Erweiterungen weiter. Mit diesem Hälfte-Prinzip kommt man in den meisten Fällen am schnellsten zu einem Ergebnis.
> zurück
SYSTEMFEHLER
Startet der Rechner jedoch weiterhin nicht von der Platte, obwohl es es auf einem Startvolume keinen Fehler im Festplattenverzeichnis gibt und der Festplattentreiber auf dem neuesten Stand ist, überprüft man als Nächstes das System:
Zuerst ist ein Check mit einem Virenscanner wie "Norton Antivirus" oder "Virex" empfehlenswert - natürlich in der jeweils aktuellsten Version. Dann kontrolliert man, ob mehrere Systemordner auf dem Volume vorhanden sind, wenn ja, landen alle überflüssigen im Papierkorb. An dieser Stelle weise ich nochmals darauf hin: machen Sie vor solchen Aktionen ein Backup der Platte auf einem anderen Medium! Der zweite Blick gilt dem Systemordner selbst. Zeigt dieser nicht das Mac OS-Symbol, ist er nicht aktiv und lässt sich deshalb nicht zum Starten einsetzen. Um den Systemordner zu aktivieren, öffnet man entweder die Systemdatei per Doppelklick und schließt sie wieder oder zieht die Systemdatei an eine Stelle außerhalb des Systemordners und legt sie anschließend wieder zurück. Das genügt normalerweise, um den Ordner zu reaktivieren, erkenntlich an dem nun vorhandenen Mac OS-Symbol. Fruchten diese Maßnahmen nicht, ist einer Neuinstallation des Mac OS angesagt. Es gibt zwar auch die Möglichkeit, das vorhandene System zu aktualisieren, man läuft dabei aber Gefahr, vorhandene Fehler weiter mitzuschleppen. Greift man aus Zeitgründen zur Aktualisierung, sollte man unbedingt vorher die alten Voreinstellungen des Finders und des Systems aus dem Ordner "Preferences" löschen.
> zurück
Externe Geräte werden nicht gefunden
KABEL ÜBERPRÜFEN
Überprüfen Sie zunächst immer, ob sich evtl. ein Stecker gelöst hat und die vermeintlich "streikenden" Geräte auch wirklich eingeschaltet sind. Dies gilt für Drucker ebenso wie für externe Laufwerke und Eingabegeräte.
> zurück
EINBAUTEILE KONTROLLIEREN
Haben Sie kurz zuvor ein neues Speichermodul, eine PCI-Karte oder eine weitere Festplatte eingebaut, bevor das Startproblem aufgetreten ist? Dann sollten Sie diese Teile darauf hin untersuchen, ob sie richtig im Steckplatz sitzen und ob die Kabelanschlüsse korrekt sind.
> zurück
"Ich kann meine Anwendung nicht starten"
EINBAUTEILE KONTROLLIEREN
Haben Sie kurz zuvor ein neues Speichermodul, eine PCI-Karte oder eine weitere Festplatte eingebaut, bevor das Startproblem aufgetreten ist? Dann sollten Sie diese Teile darauf hin untersuchen, ob sie richtig im Steckplatz sitzen und ob die Kabelanschlüsse korrekt sind. Manche aktuellen Grafikkarten haben Lüfter, die eine separate Stromversorgung benötigen. Ist diese angeschlossen?
> zurück
SOFTWAREÄNDERUNGEN REKAPITULIEREN
Haben Sie kurz bevor das Problem auftrat etwas am Rechner verändert, z.B. neue Treiber,
Erweiterungen oder Software aufgespielt? Haben Sie neue Internet-Seiten besucht? Haben Sie Daten gelöscht? Überprüfen Sie dies, machen Sie die erfolgten Änderungen wenn möglich rückgängig und starten Sie den Rechner neu.
> zurück
PROBLEM EINKREISEN
Tritt das Problem nur bei einem bestimmten Vorgang oder zusammen mit einer bestimmten Software auf? Tritt es nur unter bestimmten Umständen auf? Oftmals hilft eine einfache Neuinstallation der betroffenen Software. Tritt das Problem nur mit einer neuen Software oder einer neuen Hardware auf, sollten Sie den jeweiligen Hersteller kontaktieren: Die wichtigsten Rufnummern finden Sie im begleitenden Handbuch oder im Internet.
> zurück
KLEINSTER NENNER
Besteht das Problem unabhängig davon weiter, reduzieren Sie es auf den "kleinsten Nenner": Schalten Sie den Rechner aus, ziehen Sie alle externen Geräte ab und starten Sie den Rechner neu. Tritt das Problem unverändert auf, handelt es sich wahrscheinlich um einen Systemfehler: Starten Sie den Rechner neu ohne Systemerweiterungen (Shift-Taste beim Mac während des Starts gedrückt halten). Der Rechner sollte jetzt ohne Systemerweiterungen starten; überprüfen Sie Ihre jüngsten Installationen und entfernen Sie z.B. neue Startobjekte im Systemordner sowie ggf. neue Erweiterungen über das Kontrollfeld "Erweiterungen ein/aus". ACHTUNG: Entfernen Sie keine Erweiterungen, die Sie nicht zuordnen können und die möglicherweise Bestandteil des Apple-Betriebssystems sind! Überprüfen Sie den Rechner entsprechend den vorhergehenden Schritten.
> zurück
SYSTEMORDNER WIEDER HERSTELLEN
Problem immer noch nicht gelöst? Dann ist es hilfreich, wenn Sie das Backup Ihres Systemordners vor der letzten Softwareinstallation wieder herstellen. Haben Sie nicht? Pech gehabt. Weiter mit dem nächsten Schritt!
Aber vielleicht beim nächsten Mal: Falls Sie bei Neuinstallationen von Software unsicher sind, ob sich die Installation auf die Systemstabilität auswirkt, dann sollten Sie vorher ein Backup des aktuellen (stabilen) Systemordners anlegen:
Komprimieren Sie hierzu den kompletten Systemordner mit einem geeigneten Programm (z.B. Aladdin "Dropstuff" oder "Stuffit") und bewahren Sie diesen komprimierten Systemordner auf.
> zurück
ANWENDUNG NEU INSTALLIEREN
Der letzte Notnagel, wenn Sie schließlich vor dem Problem kapituliert haben: Installieren Sie die Anwendung, die nicht startet, nochmals komplett neu. Vergessen Sie nicht, vorher ein Backup des Systemordners zu machen ;-)
> zurück
|