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Analog zur Windows-Welt gibt es auch für Mac OS 7.x bis 9.x typische Gefahren, die zum Verlust der Systemstabilität und zum Verlust von Daten führen können.
Auch für Apple-Macintosh-Benutzer gilt es, in der Classic-Umgebung einige grundlegende Sicherheitsregeln zu beachten. Die folgenden Tipps beziehen sich auf die populärsten Sicherheitsrisiken, die leicht zu vermeiden sind. Wenn Sie Sicherheitstipps für Mac OS X suchen, werden sie hier fündig.
Schutz vor Datenverlust
Regelmäßiges Backup durchführen
Sicherheitsrisiko Microsoft-Programme
Systemstabilität
Uralte Software meiden!
Backup des Systemordners
Keine Raubkopien!
Wechseln Sie zu Mac OS X!
Schutz vor Viren, Würmern & Co
Aktuelle Virenschutz-Software verwenden
Microsoft Outlook als Mail-Client meiden
Schalten Sie ActiveX ab
Vorsicht bei Internet-Downloads und Attachments
Datenschutz und Spam-Vermeidung
Keine E-Mail-Adresse im Internet veröffentlichen
Benutzen Sie eine Zweitadresse für Newsgroup-Beiträge
Wechseln Sie Ihre Mail-Adresse
Antworten Sie nie auf SPAM-Mails
Weder Netscape noch IE als Mail-Client verwenden
Autoresponder und automatische Zustellbestätigung aus!
Seien Sie bei Robinson-Listen misstrauisch
Kein Geburtsdatum im Netz veröffentlichen
Schutz vor Datenverlust
REGELMÄSSIGES BACKUP DURCHFÜHREN
Machen Sie regelmäßig komplette Backups Ihrer Daten. Lagern Sie diese an einem sicheren Ort: nicht im Fahrzeug, nicht im feuchten Keller, nicht neben Ihrem Computer. Jeder, der schon einmal eine kaputte Festplatte oder einen schusseligen Praktikanten hatte, weiß das sehr zu schätzen.
Die Erfahrung zeigt:
- Die Gefahr des Datenverlustes durch Fehlbedienung ist höher einzustufen als die Summe der übrigen Gefahren.
- Festplatten leben nicht ewig. Erhalten Sie Ihre Daten und deren Verfügbarkeit durch den Austausch Ihrer Festplatte nach Ablauf der Garantiezeit. Sofern sie kein automatisches und regelmäßiges Backup durchführen.
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SICHERHEITSRISIKO MICROSOFT-PROGRAMME
Die Gefahr durch Makroviren und Sicherheitslücken von Microsoft-Programmen ist zur Genüge bekannt. Seit März 2004 ist auch durch einen ausführlichen Test der c't 7/2004 amtlich geworden, was MS Word bisher als Ruf vorauseilte: "Grafiken und Fußnoten in lange Dokumente zu integrieren, gleicht in Word 2003 einem Krimi ohne Happy-End."
Sie vermeiden Stress und Datenverlust, wenn Sie alternative Programme verwenden.
Auch die Mal-Ware-Gefahr durch Microsoft-Programme sollte bedacht werden: Von den 3.982 Viren, die für Mac OS 6-9 bis März 2001 bekannt wurden, waren 98% (3.918) Makro-Viren der MS-Office-Familie. Der Rest setzte sich zusammen aus 12 Hypercard-Viren, 37 klassischen Viren, 13 Trojaner, 1 Wurm und 1 harmloses Test-File.
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Systemstabilität
URALTE SOFTWARE MEIDEN!
Mit dem Einsatz sehr betagter Software steigt das Risiko, die Stabilität eines Betriebssystem-Updates zu gefährden. Halten Sie sich deshalb beim Update des Systems eine Hintertür offen, indem Sie ein Backup der letzten stabilen Systemversion erzeugen. Nehmen Sie sich nach dem Update ausreichend Zeit zum Testen Ihrer Applikationen.
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BACKUP DES SYSTEMORDNERS
Vor der Installation neuer Programme und neuer Betriebssystem-Updates empfiehlt es sich, den bisherigen Systemordner komplett zu sichern. Sie können hierfür beispielsweise Aladdin Dropstuff, Stuffit oder andere Komprimierungsprogramme verwenden. Komprimieren Sie den kompletten Systemordner und bewahren Sie ihn als Backup sicher und dauerhaft auf.
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KEINE RAUBKOPIEN!
Es mag verlockend zu sein, teure Softwarepakete als gecrackte Versionen über dunkle Kanäle ohne Dongle-Schutz billig zu erstehen. Sie können jedoch nie sicher sein, daß außer der Manipulation des Dongle-Schutzes nicht auch andere Teile der Software verändert wurden.
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WECHSELN SIE ZU MAC OS X!
Apple Mac OS 9 ist in einer gepflegten Installation extrem effizient und produktiv. Wenn Sie jedoch einen größeren Schwerpunkt auf Sicherheit legen, dann empfehle ich Ihnen die Umstellung auf Mac OS X. Was Sie dabei durch den Umstellungs-Aufwand verlieren, ist nach spätestens 3 Monaten durch bessere Kommunikation, höheren Komfort, deutlich verbesserte Sicherheit und weiter steigende Effizienz wieder wettgemacht.
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Schutz vor Viren, Würmern, Trojaner und Malware
AKTUELLE VIRENSCHUTZ-SOFTWARE VERWENDEN
Mac OS 9 ist nicht grundsätzlich gegen Malware immun. Bis März 2001 waren für Mac OS 9 genau 3.982 Viren bekannt. Verwenden Sie deshalb zum Schutz Ihrer Dateien (und zum Schutz der Windows-Benutzer, denen Sie Dateien senden ;-) eine aktuelle Virensoftware mit regelmäßigem Update der Virendefinitionen.
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MICROSOFT OUTLOOK ALS MAIL-CLIENT MEIDEN
Ein bevorzugter Verbreitungsweg von Viren ist die Vervielfältigung über das E-Mail-Programm Microsoft Outlook. Der Virus versendet sich nach Empfang einer infizierten Datei unbemerkt an alle Einträge im Adressbuch weiter. Microsoft Outlook kann das. Ganz besonders gut unter Windows. Verwenden Sie alternative Software wie z.B. Eudora.
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SCHALTEN SIE ACTIVEX AB
In jüngster Zeit tauchen vermehrt Schädlinge direkt in den HTML-Seiten des World-Wide-Web auf. VB-Script, Java und vor allem Active-X sind hierbei die Angriffsziele der Virenschreiber. Speziell der MS-Internet-Explorer ist durch seine Ausbaufähigkeit mit VB-Script und Active-X anfällig gegen solche Virentypen. Diverse Programmfehler und Sicherheitslücken fördern dies noch weiter. Als Abhilfe empfiehlt sich die Verwendung anderer Browser wie z.B. Opera, Mozilla oder iCab.
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VORSICHT BEI INTERNET-DOWNLOADS UND ATTACHMENTS
In jeder weitergegebenen oder geladenen Datei unbekannter Herkunft kann sich ein Virus verbergen. Beim Download von Dateien aus dem Internet oder beim Empfangen von Attachments sollten sie besondere Vorsicht zeigen. Unverlangte Attachments sollten sofort gelöscht werden.
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Datenschutz und Spam-Vermeidung
KEINE E-MAIL-ADRESSE IM INTERNET VERÖFFENTLICHEN
Veröffentlichen Sie nicht Ihre E-Mail-Adresse im Internet. Vermeiden Sie mailto:-Links auf Ihren Web-Seiten! Spammer benutzen meist Programme, die im Internet automatisch nach mailto:-Einträgen suchen ("Harvesting" durch sog. Spambots). Einige suchen sogar Mail-Adressen einfach nur nach dem Schema wer@was.wo. Abhilfe:
Verzichten Sie darauf, Mail-Adressen als Link darzustellen, oder generieren Sie die Adresse dynamisch mit Javascript-Befehlen aus Teilstrings. Zeigen Sie Ihre E-Mail-Adrsse nötigenfalls als Bilddatei. Die beste Lösung ist natürlich ein Web-Formular für Mails, aus dem die Zieladresse überhaupt nicht ersichtlich ist.
Auch in PDF-Dateien, die im Netz veröffentlicht werden, sollte Ihre E-Mail-Adresse nicht genannt sein.
Google indiziert PDF-Dateien und listet Ihre Mail-Adresse in den Suchergebnissen auf - und stellt die PDF-Datei auf Wunsch als HTML-Version dar.
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BENUTZEN SIE EINE ZWEITADRESSSE FÜR NEWSGROUP-BEITRÄGE
Wenn Sie im Usenet Beiträge verfassen, geben Sie darin nie Ihre Haupt-Mail-Adresse an, sondern eine andere, die Sie notfalls leicht wieder abmelden können bzw. deren Umleitung auf Ihre Haupt-Domain sich abschalten lässt. Newsgroup-Beiträge werden z.B. von Google archiviert. Dort kann leicht Ihre E-Mail-Adresse ausgelesen werden.
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WECHSELN SIE IHRE MAIL-ADRESSE
Sobald Sie unerträglich viel SPAM erhalten, sollten Sie Ihre Mail-Adresse wechseln. Hier ist eine sinnvolle Vorgehensweise, um den Wechsel zu bewerkstelligen:
- Beschaffen Sie sich eine neue Mail-Adresse
- Schalten Sie eine Umleitung der alten Mail-Adresse zur neuen Mail-Adresse
- Ändern Sie Ihr E-Mail-Programm, so dass nur noch die Neue Adresse zum Senden und Empfangen benutzt wird
- Informieren Sie alle wichtigen Empfänger über Ihre neue Adresse - z.B. durch einen ergänzenden Hinweis in der Signatur
- Stellen Sie die Umleitung der alten Mail-Adresse zur Neuen nach einer Übergangszeit von ca. 2 Monaten ab
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ANTWORTEN SIE NIE AUF SPAM-MAILS
Selbst wenn Sie - wie in Werbe-Mails oft angeboten - durch Antworten mit "Remove" im Betreff oder auf einer Web-Seite versuchen, sich aus der Adressenliste auszutragen, hat das selten den gewünschten Effekt. Entweder stimmt die Absender-Adresse überhaupt nicht, so dass Sie später lediglich eine Return-Mail von einem Mailer-Daemon erhalten. Oder der Absender benutzt Ihre (vergebliche) Remove-Mail nur dazu, um die Richtigkeit Ihrer Mail-Adresse bestätigt zu bekommen, und Sie erhalten noch mehr unerwünschte Mails.
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WEDER NETSCAPE NOCH INTERNET EXPLORER ALS E-MAIL-CLIENT
Pfiffige Webseiten-Betreiber nutzen zum Auslesen Ihrer E-Mail-Adresse aus Netscape oder IE deren Angewohnheit, beim Anonymus FTP die Mailadresse als Username mitzuteilen. So verlieren Sie Ihre Anonymität und ihr sauberes E-Mail-Postfach.
Abhilfe: Verwenden Sie in der Konfiguration Ihres Browsers keine real existierende E-Mail-Adresse. Verwenden Sie Netscape oder IE nicht als Mail-Client.
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AUTORESPONDER UND AUTOMATISCHE ZUSTELLBESTÄTIGUNG AUS!
Sowohl Autoresponder-Antworten als auch automatische Zustell-Bestätigungen beweisen dem Absender die Richtigkeit Ihrer Mail-Adresse. Dadurch steigt Ihre Adresse für Spam-Versender im Wert, und Sie erhalten in Zukunft noch mehr Werbe-Mails.
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SEIEN SIE BEI ROBINSON-LISTEN MISSTRAUISCH.
Es gibt keine wirklich verbindliche Sperr-Liste (Robinson-Liste) für Mail-Adressen. Oft werden solche Listen zum Sammeln von Adressen missbraucht und erreichen damit genau das Gegenteil dessen, wofür sie sich ausgeben. Es wurden auch Fälle bekannt, dass Hacker Robinson-Listen auslesen konnten.
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VERÖFENTLICHEN SIE IM INTERNET NICHT IHR GEBURTSDATUM
Schützen Sie Ihre persönlichen Daten vor Missbrauch, indem Sie keinesfalls Ihr Geburtsdatum im Netz veröffentlichen. Dadurch wäre es möglich, Ihre Identität zu fälschen, wie es bei Ebay in der Vergangenheit schon geschah.
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